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Wenn Sie Schulden haben, passiert es schnell, dass Sie den Blick für die positiven Dinge im Leben verlieren. Schulden sind kein angenehmes Thema, aber sie sollten auch nicht jeden Bereich in Ihrem Leben bestimmen. Denn dadurch verlieren Sie schnell den Überblick und lassen sich zu sehr beeinflussen. Oft entgehen Ihnen dadurch auch wertvolle Chancen, monatliche Verbindlichkeiten mit den Jahren loszuwerden, weil Sie zu vorsichtig und zu ängstlich geworden sind. Dabei ist der Weg relativ einfach zu gehen. Wenn Sie viele Euro an Verbindlichkeiten zu zahlen haben, dann sind es meistens Kredite, Finanzierungen für allerlei Artikel und offene Rechnungen, die Sie wegen anderen Schulden nicht bezahlen können. Um endlich raus aus den Schulden zu kommen, müssen Sie zusehen, dass Sie die Schulden nach und nach tilgen können. Gerade bei einem Kredit ist dies recht leicht, da die Raten dafür schon feststehen und der Zahlungsplan damit bereits existiert. Für die anderen Schulden, die vielleicht sogar mit einem Mal gezahlt werden müssen, gibt es immer Mittel und Wege, um bald wieder schuldenfrei leben zu können. Die Tilgung an sich definiert schon, dass es sich dabei um eine Reduzierung der eigenen Schulden handelt, wie sie beispielsweise in Krediten, Darlehen und Ratenzahlungen vorkommen. Der Gläubiger erhält jeden Monat einen Teil der Schulden vom Schuldner zurück und die Darlehenssumme reduziert sich wie in diesem Artikel beschrieben um ein paar Prozent.


Welche Wege zur Schuldentilgung gibt es?

Wenn die Schulden zu groß werden und Sie nicht mehr wissen, wie Sie die vielen Rechnungen bezahlen sollen, dann sollten Sie zuerst einmal schauen, wo genau Ihre Defizite liegen und wo Sie Geld sparen können. Wer Schulden hat, dessen Konto befindet sich meist schon tief im Minus. Ein Dispokredit kostet aber reichlich Zinsen, die Sie viel besser an anderer Stelle brauchen können. Ein Ratenkredit ist hierbei eine gute Lösung. Wenn Sie bereits einen Kredit abzahlen und merken, dass die vereinbarten Raten zu hoch sind oder Sie auch mehr stemmen können, dann sollten Sie Kontakt zum Kreditgeber aufnehmen und um eine Variierung des Vertrages bitten. Doch nur wenige Banken lassen sich auf solche Änderungen ein, wenn ihnen dadurch wertvolle Zinswerte entgehen. Bei einem Ratenkreditwie einem Annuitätendarlehen setzt sich die Rate aus Tilgung und Zinsen zusammen. Wenn Sie auf Ihrem Kontoauszug den Anteil der Zinsen sehen, werden Sie schnell merken, dass diese einen recht großen Teil einnehmen. Manchmal liegen die Zinsen schon bei etwa einem Drittel der Gesamtrate. Sie können also entweder die bisher planmäßige Tilgung weiter verfolgen oder einen anderen Weg einschlagen. Wenn Sie neben der Ratenzahlung einen gewissen Betrag ansparen konnten, dann können Sie dieses Geld auch direkt an den Kreditgeber leiten und damit die finanzierte Summe verringern. Der Anteil der Zinsen an der Annuität verringert sich und der Anteil der Tilgung steigt. Da die Restsumme nicht mehr so hoch ist, sinkt auch die Verzinsung und Sie können mehr in die Tilgung investieren. In unserem Ratgeber erhalten Sie weitere Informationen, wie Sie mit der Zeit noch besser aus der Verschuldung kommen. Nutzen Sie auch unseren Vergleich für günstigere Kredite.

Wie viel sollte ich in die Tilgung investieren?

Das zu entscheiden ist bei einem Darlehen oder Kredit meistens nicht möglich. Die finanzierende Bank selbst legt im Kreditvertrag die Zusammensetzung der Rate fest. Das heißt, Sie können nur durch die Laufzeit und damit durch die Höhe der Raten vor Abschluss beeinflussen, wie hoch die Tilgung der Restschuld liegen kann. Denn je kürzer Sie die Laufzeit ansetzen, desto höher sind die Raten. Allerdings steigt dann auch der Anteil der Tilgung, weil die Verzinsung über einen kürzeren Zeitraum nicht so hoch ausfällt. Sie werden also praktisch dafür belohnt, dass Sie monatlich hohe Kosten auf sich nehmen. Allerdings sollten Sie auch gleichzeitig überlegen, wie sehr Sie sich monatlich mit den Raten belasten möchten. Die Raten sollten bequem und ohne Probleme zu bezahlen sein, damit Sie nicht in Schwierigkeiten geraten. Eine ausgewogene Mischung aus Laufzeit und Tilgung bringt einen möglichst kleinen Anteil der Verzinsung. Besser ist es, wenn Sie vorab eine längere Laufzeit vereinbaren und zwischendurch größere Summen zur Tilgung erbringen, wenn Sie ein wenig Geld ansparen konnten.


Was muss ich tun, wenn ich Schwierigkeiten mit der Tilgung habe?

Sobald Sie merken, dass Sie Ihre Verbindlichkeiten und die monatlichen Raten nicht zahlen können, sollten Sie dringend Kontakt zur finanzierenden Bank aufnehmen. Die Situation auszusitzen und zu hoffen, dass irgendwann die nötigen Euro schon noch kommen, kann Sie nur noch mehr ins Schuldenloch treiben. Regulieren Sie Ihre Ausgaben und bitten Sie die Bank darum, die Raten für einen bis drei Monate auszusetzen, um Ihre Finanzen zu ordnen. Wenn Sie bisher zuverlässig gezahlt haben, haben die wenigsten Banken etwas dagegen einzuwenden.