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Wer einen Kredit und andere Rechnungen sowie Miete, Strom und weitere Gläubiger nicht mehr bezahlen kann, der landet über kurz oder lang in der Überschuldung und muss in dieser Situation seinen Gläubigern mitteilen, dass er zahlungsunfähig ist. Die Schulden wachsen mit jedem Monat weiter an, in dem Sie Ihre Schulden bei den Gläubigern nicht bezahlen. Irgendwann ist jeder Mensch mit seinen Verbindlichkeiten überfordert und muss die Insolvenz befürchten. Bevor es zu einem Verbraucherinsolvenzverfahren oder einem gewöhnlichen Insolvenzverfahren kommt, sollten Sie dringend die Reißleine ziehen und über eine Schuldenregulierung nachdenken, um die Gefahr des Insolvenzverfahrens abzuwenden.


Was ist die Schuldenregulierung?

Die Schuldenregulierung bezeichnet meistens eine außergerichtliche Einigung mit den Gläubigern, damit es nicht zur Vollstreckung kommt. Sie ist nach deutschem Insolvenzrecht geregelt. Grundsätzlich bedeutet die Schuldenregulierung aber nichts weiter, als dass der Schuldner seine Schulden an die Gläubiger zurückzahlt. Die Form der Schuldenregulierung liegt dabei in der Vereinbarung von Schuldner und Gläubiger. Teilweise sieht eine solche Vereinbarung vor, dass ein Teil der Schuld erlassen wird, um den Schuldner schneller raus aus seinen Verbindlichkeiten zu holen. Der außergerichtliche Vergleich erfolgt ohne einen Antrag auf Verbraucherinsolvenz und bietet Ihnen eine letzte Chance, heile ins Leben zurück zu finden. Worauf Sie bei der Schuldenregulierung achten müssen, wer Ihnen dabei hilft und was Sie für eine saubere Schuldenregulierung brauchen, erfahren Sie hier in unserem Ratgeber. Dort stehen alle Informationen und wir beantworten alle Fragen rund um das Thema Schulden und weitere Kosten.


Was ist die Voraussetzung für eine Schuldenregulierung?

Eine Schuldenregulierung ist immer eine außergerichtliche Einigung mit den Gläubigern. Für eine solche Einigung benötigen Sie eine genaue Aufstellung Ihres Einkommens und Ihrer Schulden. Damit müssen Sie dem Gläubiger offen legen, dass Sie ohne eine solche Schuldenregulierung nicht imstande sind, die Schulden zeitnah zu begleichen. Die Gläubiger müssen sich natürlich auf das Verfahren einlassen, denn sie sind nicht dazu verpflichtet. Es handelt sich hierbei um eine freiwillige Zustimmung, die den Gläubiger zu nichts verpflichtet. Die meisten Gläubiger wissen aber, dass sie im Falle einer Privatinsolvenz oder Regelinsolvenz wahrscheinlich noch länger auf ihr Geld warten müssen und durch die Restschuldbefreiung nach geltendem Insolvenzrecht noch weniger von den Schulden sehen, als wenn sie sich auf die Schuldenregulierung einlassen.


Was ist das Ziel der Schuldenregulierung

Die Schuldenregulierung hat das Ziel, dem Schuldner die Möglichkeit zu geben, ohne ein drohendes Insolvenzverfahren seine Schulden zu begleichen und das in einem angemessenen Zeitraum, der mit dem Gläubiger vereinbart wird. Dadurch werden Sie schneller schuldenfrei und müssen nicht die klassische Wohlverhaltensperiode einer Verbraucherinsolvenz durchlaufen. Sie können Ihre Schulden in wenigen Jahren oder nur einigen Monaten begleichen und das Leben wieder genießen. Die Gläubiger müssen oft im Falle einer außergerichtlichen Einigung auf einen Teil der Schulden verzichten, wenn sie sich darauf einlassen. Das hat zwar augenscheinlich den Nachteil, dass sie nicht mehr die volle Summe bekommen, aber bei einer Insolvenz würden sie auf noch mehr Geld verzichten müssen. Denn die Restschuldbefreiung bei einem Insolvenzverfahren fällt umso größer aus, je mehr Gläubiger auf ihr Geld warten. Die Vermittlung zwischen beiden Parteien findet in der Regel durch eine Schuldnerberatung oder einen Rechtsanwalt statt. Für den Schuldner hat die Schuldenregulierung den großen Vorteil, dass er um eine Verbraucherinsolvenz herum kommt und im außergerichtlichen Verfahren seine Schulden begleichen kann. Natürlich muss er auch diese Vereinbarung ernst nehmen und alles dafür tun, dass er seine Verbindlichkeiten schnellstmöglich bezahlen kann. Das Maß an Freiheit ist bei dieser Variante allerdings deutlich größer, da die eigenen Finanzen nicht komplett fremd bestimmt werden.
An wen kann ich mich zur Schuldenregulierung wenden?
Wenn Sie merken, dass Ihnen die Schulden über den Kopf wachsen und Ihr Einkommen nicht mehr zur regelmäßigen Zahlung reicht, sollten Sie dringend Kontakt zu einer Schuldnerberatung oder einem spezialisierten Anwalt aufnehmen. Beide können zwischen Ihnen und den Gläubigern vermitteln. Ein Rechtsanwalt hat besondere Kenntnisse und kann Sie fachgerecht durch den ganzen Prozess der Schuldenregulierung führen. In einer Schuldnerberatung finden Sie ebenfalls den einen oder anderen Rechtsanwalt, der Sie beraten und alle Fragen klären kann.


Wie ist der Ablauf der Schuldenregulierung?
Zusammen mit dem Rechtsanwalt oder der Schuldnerberatung stellen Sie alle Einnahmen und Ausgaben gegenüber und schauen, wie viel Geld im Monat für Ihre Schulden übrig bleibt. Anschließend nehmen Sie Kontakt zu den Gläubigern auf und erstellen gemeinsam mit dem Rechtsanwalt einen Zahlungsplan, der auch dem Gläubiger entgegenkommt. Nach diesem Plan richten Sie sich, leisten monatlich Ihre Zahlungen und sind ab einem gewissen Zeitraum schuldenfrei. In unserem Ratgeber erhalten Sie aktuelle Adressen und Informationen zur Schuldenregulierung, Insolvenzverfahren und allen Kosten, die dazu entstehen. Bestellen Sie unseren kostenlosen Newsletter und bleiben Sie immer auf dem Laufenden, um noch besser aus Ihrer Situation heraus zu kommen.